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Modernes Ehrenamt
 
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 Was die Vereins-Praxis den -Berater lehrte 

          NEUE  ZEITEN  -  NEUE  VEREINE

Heute läuft da nämlich vieles anders ...

 

E H R E N - Amt (EA): Ein großes Reizwort

- vielleicht schon immer?

"Wer kennt/gibt die präzisen Antworten auf die präzisen Fragen rund um das Ehrenamt?"

HKS vorweg: „Nicht alles, was nichts bringt, ist ein Ehrenamt. Und: Nicht alles, was was bringt, ist kein EA.“

Zu begrüßen ist es eigentlich allemal, wenn gerade wieder einmal ein (natürlich negatives) Promi-Beispiel in Sachen EHRENAMT in den Medien für Aufsehen sorgt. Denn nur Fälle dieser Art, die also Spitzenfunktionäre im ´e.V. & EA´-Bereich betreffen, werden breit behandelt, dringen ins Bewußtsein der breiten Masse (von EA-lern an der Basis) und könnten als Lehrstück, Mahnung & Warnung dienen. Ob wirklich auf- & abschreckend für die unteren EA-Ränge ist höchst zweifelhaft. Jedenfalls sind inhaltlich vergleichbare Fälle, die weniger wichtige Funktions-Träger betreffen, für die Medien kein Schreibstoff und somit bringen uns solche Fälle zu diesem Thema nicht weiter.

Denn schon seit Olims Zeiten stehen folgende Fragen im Raum, die im Detail nicht beantwortet werden: 

-         -   Was ist ein EA? Wer hat ein EA? Wer ist wielange ein EA-ler?

-         -   Wird ein E-Amt, eine EA-Person von eigenen Gnaden oder durch die Dritter hin- und weggemacht?

-        -   Hat das EA heute nur noch eine emotionale Auslegung (mehr positiv oder mehr negativ?) oder auch noch eine juristische (weil die Macher in den e.V. so heißen müssen?) und eine generell relevante Seite (weil es/sie nun einmal diese Szene führen oder verführen?)? 

- Kann jemand ohne offizielle Wahl oder Bestellung in einem e.V. und evtl. nur vorübergehend (also für  einen geplanten oder ungeplanten Zeitraum) EA.ler sein!? Was, wenn er/sie gleichzeitig im bezahlten Vereins-Job und/oder in mehreren EA-Funktionen mehrerer Vereine tätig ist!?

Diese Fragen wollen sagen: Dass das Getöse um das EA nur dann  schrill wird, wenn ein Promi, ein Leitender, ein Entscheider, ein sehr Geschätzter oder noch besser ein Ungeschätzter in seiner Sache zum Gespräch & Gespött aller wird. Aber, dass das EA selbst weder dann noch danach allgemeingültig in seinen Grundsätzen diskutiert, geschweige endlich einmal fixiert oder renoviert wird. 

Wen trifft Schuld an den zahlreichen Missbrauch-Mäglichkeiten, an Skandale, Durcheinander und permanenten Wertverlusten dieser (Ehren-) Amts- & Personen-Bezeichnung? Tragen die nicht schon die Erfinder, Gründer, Verkünder, Bewahrer, Mit-Profiteure, die sich vor einer zeitgemäßen und erzieherischen Aufklärung drücken, also unsere zuständigen Obrigkeiten? Es fehlt an Gesetzes-Auslegungen, Verordnungen und Aussagen zu Nicht- und Doch-Bezahlungen und –Begünstigungen von EA und EA-lern, Steuer-Vermeidungen, Geld-  Erstattungen, Amts-Beginn, -Beendigung, -Ehrungen.

Die vor Jahren öffentlich initiierten und finanzierten und doch wenig professionellen EA-Agenturen erschweren die Übersichtlichkeit noch. Alles trägt zu Missverständnissen bei, weil alle Zuständigen und Betroffenen in Sachen Grundsätze & Details die Füße stille halten.

Die Beliebigkeit dieser nicht öffentlich fixierten Ämter- & Personen-BEZEICHNUNGEN von EHRENAMT, EHRENAMTLERN, FREIWILLIGEN HELFERN etc. stört im Arbeitsalltag immer wieder sehr und schafft zudem Gleichgültigkeit. Sie müßte deshalb möglichst kurzfristig von Gesetzgeber, Verwaltung … festgemacht werden und wäre dann von Verbänden, Vereinen, Stiftungen, Kirchen etc. auch nur so zu verwenden & von Wissenschaft & Medien nur so zu kommunizieren.

Die weitere Duldung, also fehlende Klärung und Korrektur der besagten Begriffe führen nicht nur bei den und um die LEITENDEN EA-ler sondern auch bei 24 / 31 Millionen “unechten Ehrenamtlichen“ zu weiteren öffentlichen, immer fürs ganze EHRENAMT schädlichen Missverständnissen und Diskussionen.  

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HKS: 27.9.2017

Ist das EHRENAMT heute nur noch ein GROSSES WORT mit kleinsten Inhalten?                                

www.VereinsBeratungen.de  Seit über 2 Jahrzehnten haben wir mündlich und schriftlich – und dabei Grundsätze & Details angesprochen – immer wieder auf die ´falschen oder mit zig Zweifel belegten´ Begriffe der Vereins- Szene hingewiesen, wie Ehrenamt, Gemeinnutz, Mitgliederzahlen. Und dabei die zuständigen Obrigkeiten immer um Präzisierung gebeten. [Es scheint, dass jetzt daran gearbeitet wird!]

Denn so seit fast 1 Jahr greifen erfreulicherweise mal mehr zaghaft & mal wenig konkret (Sport-) Verbände, Medien - in unserem & aller Sinn oder auch nach eigener Erkenntnis diese Themen auf. Sie und nach & nach alle TN können Wahrheiten ja nicht auf Dauer auf sich sitzen oder beruhen lassen. Man beginnt, zunächst das Heilige Ehrenamt zu relativieren.

[ Auf diese Feststellungen können wir in diesem Zusammenhang nicht verzichten, eben weil wir die jetzt öffentlichen Korrektur-Versuche mit-ausgelöst haben - und interessiert verfolgen! © HKS ]

Auch werden jetzt Ein- & Überblicke zu den 22.000 STIFTUNGEN in D, die statistisch (ZiviZ) in der Zahl von 600.000 Vereinen e.V. für D enthalten sind, spürbar öffentlicher behandelt: GA Bonn 30.9.17

Das Ehrenamt, das zweifelsohne unsere gesamte Gesellschaft bis in die letzte Ecke verfolgt und berührt, macht seinen Verwaltern und Nutzern zurzeit großes Kopfzerbrechen. Deshalb macht es bei seiner Modernisierung interessante Häutungen durch, die dann jeweils auch noch vom jeweiligen Redner oder Schreiber und dessen jeweiligen Gemütszustand abhängig sind. Um an dem inzwischen an Zahl und Inhalt ´verkommenden´ EA-Wort vorbeizukommen, wählen nicht nur Journalisten sondern Verbände der Vereine heute abwechselnd Formulierungen wie:

>  Freiwillig Tätige (Vorschlag von HKS), Freiwillige, Engagierte, Freiwillig Engagierte, Freiwilliges Engagement, Junge Engagierte (für Jugendliche), Helden des Alltags, Sterne des Sports ...

>  Und für den folgenden Satz in DOSB-PRESSE vom 26.9.2017 feiern wir uns und den Sport-Spitzenverband mit Freuden- tränen in den Augen und Klos in der Stimme mit einem dreimaligen, starklauten und dankbaren HIPP HIPP HURRA: DOSB: „Ehrenamt sei nicht gleich Ehrenamt und jede freiwillige Tätigkeit benötige darum auch verschiedene Mitarbeitstypen von Engagierten. Freiwilliges Engage-ment müsse auch deswegen von Vereinen und Verbänden aktiv gemanagt werden.“

HKS: „Da schimmert (richtigerweise) doch schon so etwas durch wie: Kaum-noch-echtes-Ehrenamt, echte Tätigkeiten verdienen Bezahlung / Erstattung / Vergütungen … und Vereine müssen echt geführt / gemanagt werden, Verein kann auch mit Nebengesellschaften …

Natürlich bezieht sich das alles an dieser Stelle und beim DOSB i.A. noch nur auf die Titulatur der jeweiligen Funktionen, Tätigkeiten in den Vereinen, die folglich noch nichts für die Personen, Positionen, Tätigkeiten also auch Inhalte, Bezahlung, Vergütung, Erstattungen u.a. festmachen. Jedenfalls sind in diesem Sport-Verbandsverbund (wohl auch bereits im Bundes- ministerium - früher bei Frau Nahles) auch unsere Themen vorgemerkt oder schon in Arbeit genommen – das sind: Vereins-Strukturen, -Funktionen, -Gremien, -Finanzierungsarten, -Nebengesellschaften u.a.

Es kann ja auch gar nicht anders sein, als dass solche Super-Themen und die darauf folgenden Entscheidungen und Umsetzungen für beide Seiten (also von ´Ehrenamtlichen` und Ministrablen) vor-, be- und verarbeitet und abgestimmt (und dann bitte auch von all diesen und dem Rest der Welt befolgt) werden! Denn alle Themen gelten eben nicht nur für eine Ebene, sondern neben den Genannten auch für alle Mitglieder in den Vereinen und die Bürger in ihrer Gesamtheit.

EHRENAMT first  (?) – deshalb stellen wir hier bis auf weiteres unsere Anregungen zu Gemeinnutz, Mitglieder-Zahlen etc. der Vereine e.V. und Verbände e.V. und etliches damit Verwandtes für heute zurück.

Diese ganze etwas schiefgelaufene Thematik, von den einen gewollt von den anderen nicht gewollt aber hingenommen, und die deshalb dringend nötigen Reparaturen haben wir (HKS) vor über 20 Jahren natürlich nicht erfunden. Wir haben sie seinerzeit aber bereits an- und ausgesprochen sowie beraten,

>weil wir wussten wie die Dinge in der Praxis der ganzen Szene laufen und mit ihren Unzulänglichkeiten fortbestehen,

>weil in der Praxis der Vereine und des Bürger-Lebens und des Zeitgesche- hens, das Ehrenamt, die Ehrenamtlichen, die Vereine e.V., die Vereins-Mitglieder und die Bürger unter den falschen Begrifflichkeiten dauerhaft litten.

Zumindest jeder Insider wusste – ziemlich sicher schon bei und kurz nach der ERFINDUNG und GRÜNDUNG des ´e.V. & EA` -Konstruktes vor 200 Jahren – dass dies das war, was man von den bzw. durch die genannten, gelobten, ver- herrlichten Vereins-Zweck-Gemeinnutz-Vorteile mit Terrain-für-Tarnen–Tricksen–Täuschen-Nachteilen (und auch wiederum Vorteile) [kurz: Steuer-Vermeidung, Betrug …] nicht oder doch haben wollte/will und so bezeichnen konnte/muss.

Bei mehr Transparenz der Vereins-Szene bzw. sogar der sog. Zivil-Gesell-schaft (vor allem deren Zahlen) würde sich wohl ergeben:

>dass in den von HKS geschätzten (statt 600.000) nur 400.000 Vereinen e.V. maximal nur 12-15 Mio. sog. Ehrenamtliche tätig sind,

>dass dann der Durchschnitt (!) von 30 EA-ler pro Verein nicht stimmen kann,

>dass auch die offiziösen Zahlen unserer Obrigkeiten von durchschnittlich 50 EA-ler pro ZiviZ-Organisation bei 600.000 mit 31 Mio. EA-ler auch nicht realistisch sind,

>dass die Zahlen unserer sog. Ehrenamtlichen in D von allen Szene-Teilnehmern absolut zu hoch gegriffen sind (warum eigentlich?), belegen schon die folgenden Kurz-Feststellungen,

>weil sowohl in der Vereins-Szene (bei 400.000 Vereine) als auch in den restlichen Zivil-Organisationen (200.000) j e d e r einzelne als sog. Ehrenamtlicher (gleich ob von 31 oder 12 Mio. EA-ler!) mindestens 2 Ehrenämter gleichzeitig innehat (weil nämlich einzelne Funktionäre gleich 6-12 sog. EHrenämter gleichzeitig),

>weil sich eigentlich jeder Bürger diesen Titel anheften kann und zu viele das auch tun,

>weil der Titel EHRENAMT (natürlich unübersehbar) auch außerhalb von Vereinen und e.V.-Organisationen legitim sein kann (wer – wann – wie lange – Grundlage …?)

Diese Fragen haben zumindest in der Praxis der Vereine e.V. eine große Bedeutung (natürlich auch über diesen Rahmen hinaus für Bürger und Gesellschaft), weil hier ständig von sog. Ehrenamtlichen nach sog. Ehrenamtlichen gesucht wird. Und beide Seiten nicht wissen, was sie suchen und finden - und infolge, was sie zu tun, zu zahlen und zu kassieren haben.

 

 

Aus den Vereinen:

VEREIN HEUTE
 
Aufgaben und Chancen
 
Integration ist eine Uralt-Sache der Vereine
 
Der Integrationsgedanke steckt mit seiner vollen Bedeutung schon in dem Wort VEREIN. Alles, was in unserer Republik (wo sonst gibt es so viele Vereine e. V.?) positiv oder negativ mit Sozialbindungen, Integration, Anerkennung, Verständnis, Hilfeleistung, Isolation, Ausgrenzungen oder Einsamkeit und Alleinsein zu tun hat, kann und wird von unseren 600.000 (!?) Vereinen bereits bewußt oder unbewußt erheblich gelebt. Wie weit allerdings auch schon mit Blick auf die Integration von Migranten, Flüchtlingen, Ausländern soll hier offen bleiben.
 
Diese im Prinzip gesellschaftlich positive Tatsache wird von den Vereins-Vorständen und -Mitgliedern bei ihren Mitglieder-Werbemaßnahmen, Verhalten und Bemühungen so gut wie nie bewußt sichtbar gemacht.
 
Natürlich wirken Vereine bereits allein durch ihre Existenz und offenen Angebote positiv ein auf diese Zwischenmenschlichkeit – gezielt könnten sie aber mehr dafür tun (wenn sie wollten?) und damit auch zum einen für ihr Image und zum anderen neue Mitglieder werben. Warum tun sie es nicht?
  

 „Für die Anwerbung von
Ehrenamtlichen galt in
den letzten 15O Jahren
bevorzugt das Argument:
Da ist nicht viel zu tun,
das kannst du machen.
Heute ist man da weiter“
 

 

"Der Hang und Drang
zum Amt steigt ständig"

  
"Für den Vorsitz braucht es
Kapitäns-Verhalten:
Erst-Verantwortung
und
Letzt-Entscheidung"

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