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Vereinsberatungen +
Modernes Ehrenamt
 
Hermann K. Severin 
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Was die Vereins-Praxis den - Berater lehrte 

     NEUE  ZEITEN  -  NEUE  VEREINE

         Heute läuft da nämlich vieles völlig anders ...

 

 Aus der Praxis – Für die Praxis

Die Szene, das Umfeld, die Welt - unserer ´e.V. & EA-ler´ 

HIER noch einmal die totalen Zahlen

von 2 unterschiedlichen Schätzungen unserer Vereins-Szene

in D – gilt auch für 2017:

[Einzelheiten gerne persönlich]

1.    Offiziell/offiziös soll die Zivil-Gesellschaft + Vereins-Szene

in D lt. den bei uns dafür zuständigen Obrigkeiten zählen:

600T Vereine e.V. - 40 Millionen Mitglieder - 31 Millionen EA-ler

 Zahlen aufgrund falscher Grundlagen und Doppel-Zählungen

 Einwohner: 80 Mio. f. 600T Vereine (= 133 Bürger pro Verein)

 Mitglieder:   40 Mio. f. 600T Vereine (= 67 Mitglieder p. Verein)

 Ehrenamtl.: 30 Mio. f. 600T Vereine (= 50 EA-liche pro Verein)

 

  2.    HKS stellt seine Schätzzahlen für D - seit 25 Jahren -

       dagegen: Von allen die Hälfte ist viel wahrscheinlicher!“

300T Vereine e.V. - 20 Millionen Mitglieder - 5 Millionen EA-ler

          5 Mio. EA-ler  + 10 Mio. Freiwillig Tätige (FT)  = 15 Mio. !?

Und  I: "Nicht alles, was kein Geld bringt, ist ein Ehrenamt!"

Und II: Wer kein EhrenAMT hat, kann ja auch kein Ehren-AMT- LER sein. Der ist ein FREIWILLIG TÄTIGER (FT) und fast genau so wichtig wie ein (Ad-hoc- oder Kurzzeit-) EA-ler!

Mehr:HKS-Handbuch i.V.: NEUE  ZEITEN  – NEUE  VEREINE

 

  

E H R E N - Amt (EA) und E H R E N - Amtler: Große Reizwörter - vielleicht schon immer!

"Wer gibt präzise Antworten auf präzise Fragen - rund um das EhrenAmt?"

HKS vorweg: „Nicht alles, was kein Geld bringt, ist ein Ehrenamt"

Zu begrüßen ist es eigentlich allemal, wenn gerade wieder einmal ein (natürlich negatives) Promi-Beispiel in Sachen EHRENAMT in den Medien für Aufsehen sorgt. Denn nur Fälle dieser Art, die also Spitzenfunktionäre im ´e.V. & EA´-Bereich betreffen, werden breit behandelt, dringen ins Bewußtsein der breiten Masse (von EA-lern an der Basis) und könnten als Lehrstück, Mahnung & Warnung dienen. Ob wirklich auf- & abschreckend für die unteren EA-Ränge ist höchst zweifelhaft. Jedenfalls sind inhaltlich vergleichbare Fälle, die weniger wichtige Funktions-Träger betreffen, für die Medien kein Schreibstoff und somit bringen uns solche Fälle zu diesem Thema nicht weiter.

Denn schon seit Olim stehen die folgende Fragen im Raum, die im Detail nicht beantwortet werden (sollen?): 

-         -   Was ist ein EA? Wer hat ein EA? Wer ist wann/wielange ein EA-ler?

-         -   Wird ein EA-ler das von eigenen Gnaden oder durch Dritte - wie?

-        -   Hat das EA heute nur noch eine emotionale Auslegung (mehr positiv oder mehr negativ?) oder auch noch eine juristische (weil die Macher in den e.V. so heißen müssen?) und eine generell relevante Seite (weil es/sie nun einmal diese Szene führen oder verführen?) Oder ist das alles fiktiv?

- Kann jemand ohne offizielle Wahl oder Bestellung durch einen e.V. und evtl. nur vorübergehend (also für  einen geplanten oder ungeplanten Zeitraum) EA-ler sein!? Was ist wer, eben wann und wo, wenn er/sie gleichzeitig im bezahlten Vereins-Job und/oder in mehreren EA-Funktionen mehrerer Vereine tätig ist!?

Diese Fragen wollen sagen: Dass das Getöse um das EA nur dann evtl. einmal schrill, beachtet und hinterfragt wird, wenn ein Promi, ein Leitender, ein Entscheider, ein sehr Geschätzter oder auch ein Ungeschätzter in seiner Sache zum Gespräch & Gespött, Buhmann & Beschuldigten wird. Schuldig im Verfall- Fall ist zunächst der Gesetzgeber selbst - ob der gestellten Falle - und weil das EA auch dann oder danach allgemein-gültig in seinen Grundsätzen renoviert oder fixiert wird. 

Und wen trifft Schuld an den zahlreichen Missbrauch-Möglichkeiten, an den folgenden Skandalen, den Durcheinander und den permanenten Wertverlusten dieser Amts- & Personen-Bezeichnung? Tragen die nicht doch die früheren Erfinder, Gründer, Verkünder, Bewahrer, Mit-Profiteure, die sich vor einer zeitgemäßen und erzieherischen Aufklärung drücken, also unsere zuständigen Obrigkeiten? Es fehlt an Gesetzes-Auslegungen, Verordnungen und Aussagen zu Nicht- und Doch-Bezahlungen und –Begünstigungen von EA und EA-lern, Steuer-Vermeidungen, Geld-Erstattungen, Amts-Beginn, -Beendigung, -Ehrungen ...

Die vor Jahren öffentlich initiierten und finanzierten und doch wenig professionellen EA-Agenturen erschweren die Übersichtlichkeit noch. Alles trägt zu Missverständnissen bei, weil alle Zuständigen und Betroffenen in Sachen Grundsätze & Details die Füße stille halten. Die E-Agenturen locken & begründen EA-ler & EA heute bereits mit (lächerlich geringen) wirtschaftlichen Nützlichkeiten - gleichzeitig eine Abwertung dieser D&H.

Die Beliebigkeit dieser öffentlich fixierten & finanzierten sowie  juristisch verankerten Ämter- & Personen-BEZEICHNUNGEN von EHRENAMT, EHRENAMTLER stört im Arbeitsalltag immer wieder sehr und schafft Verärgerung und danach Gleichgültigkeit. Diese Szene muß deshalb möglichst kurzfristig von Gesetzgeber, Gesezeshüter und Verwaltung … aufgeräumt und festgemacht werden und dürfte dann von Verbänden, Vereinen, Stiftungen, Kirchen etc. auch nur so verwendet und von Wissenschaft & Medien nur so zu kommuniziert werden.

Die weitere Duldung, also fehlende Klärung und Korrektur der besagten Begriffe, führt nicht nur bei den LEITENDEN sondern auch 24 / 31 Millionen “zum guten Teil unechten Ehrenamtlichen“ zu weiteren öffentlichen und persönlichen, immer für die ganze Branche schädlichen Missverständnissen und Diskussionen.  

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Ist das EHRENAMT heute nur noch ein GROSSES WORT mit kleinsten Inhalten?                                

www.VereinsBeratungen.de  Seit über 2 Jahrzehnten haben wir mündlich und schriftlich – und dabei Grundsätze & Details angesprochen – immer wieder auf die ´falschen oder mit zig Zweifel belegten´ Begriffe der Vereins- Szene hingewiesen, wie Ehrenamt, Gemeinnutz, Mitgliederzahlen. Und dabei die zuständigen Obrigkeiten immer um Präzisierung gebeten. [Es scheint, dass jetzt daran gearbeitet wird!]

Denn so seit fast 1 Jahr greifen erfreulicherweise mal mehr zaghaft & mal wenig konkret (Sport-) Verbände, Medien - in unserem & aller Sinn oder auch nach eigener Erkenntnis diese Themen auf. Sie und nach & nach alle TN können Wahrheiten ja nicht auf Dauer auf sich sitzen oder beruhen lassen. Man beginnt, zunächst das Heilige Ehrenamt zu relativieren.

[ Auf diese Feststellungen können wir in diesem Zusammenhang nicht verzichten, eben weil wir die jetzt öffentlichen Korrektur-Versuche mit-ausgelöst haben - und interessiert verfolgen! © HKS ]

Auch werden jetzt Ein- & Überblicke zu den 22.000 STIFTUNGEN in D, die statistisch (ZiviZ) in der Zahl von 600.000 Vereinen e.V. für D enthalten sind, spürbar öffentlicher behandelt: GA Bonn 30.9.17


 

  

Aus den Vereinen:

VEREIN HEUTE
 
Aufgaben und Chancen
 
Integration ist eine Uralt-Sache der Vereine
 
Der Integrationsgedanke steckt mit seiner vollen Bedeutung schon in dem Wort VEREIN. Alles, was in unserer Republik (wo sonst gibt es so viele Vereine e. V.?) positiv oder negativ mit Sozialbindungen, Integration, Anerkennung, Verständnis, Hilfeleistung, Isolation, Ausgrenzungen oder Einsamkeit und Alleinsein zu tun hat, kann und wird von unseren 600.000 (!?) Vereinen bereits bewußt oder unbewußt erheblich gelebt. Wie weit allerdings auch schon mit Blick auf die Integration von Migranten, Flüchtlingen, Ausländern soll hier offen bleiben.
 
Diese im Prinzip gesellschaftlich positive Tatsache wird von den Vereins-Vorständen und -Mitgliedern bei ihren Mitglieder-Werbemaßnahmen, Verhalten und Bemühungen so gut wie nie bewußt sichtbar gemacht.
 
Natürlich wirken Vereine bereits allein durch ihre Existenz und offenen Angebote positiv ein auf diese Zwischenmenschlichkeit – gezielt könnten sie aber mehr dafür tun (wenn sie wollten?) und damit auch zum einen für ihr Image und zum anderen neue Mitglieder werben. Warum tun sie es nicht?
  

 „Für die Anwerbung von
Ehrenamtlichen galt in
den letzten 15O Jahren
bevorzugt das Argument:
Da ist nicht viel zu tun,
das kannst du machen.
Heute ist man da weiter“
 

 

"Der Hang und Drang
zum Amt steigt ständig"

  
"Für den Vorsitz braucht es
Kapitäns-Verhalten:
Erst-Verantwortung
und
Letzt-Entscheidung"

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